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27. Januar 2026

Walk of Water-Fotostory-Wettbewerb „Identitäten“ 

Gewinner stehen fest

Herzlichen Glückwunsch! Das Team der WasserStiftung gratuliert allen Fotokünstlerinnen und -künstlern und bedankt sich für die großartigen Arbeiten, insbesondere bei den Ausgezeichneten der Kategorie Jugend in der Region Subsahara:

1. Preis
Abdulrahman Abubakar
Strömungen des Lebens: Wasser, Kultur und Identität in Nigeria

1. Preis

Das Siegerfoto

Das Einbaumkanu eines Fischers am Zobe-Damm nach einer Überschwemmung. Wenn das Wasser zurückgeht, pflanzen die Bauern ihre Pflanzen in den feuchten Boden am Ufer.

Der Fotograf

Abdulrahman Abubakar ist ein nigerianischer Fotograf mit Sitz im Bundesstaat Kaduna. Seit acht Jahren nutzt er Fotografie als Medium um Geschichten zu erzählen. Er engagiert sich ehrenamtlich bei verschiedenen Nichtregierungsorganisationen und war als persönlicher Fotograf für staatliche Einrichtungen tätig.

Die Fotostory

Von der trockenen Wüste im Norden bis zu den Mangroven am Meer zeigt Currents of Life, wie Menschen in Nigeria mit Wasser leben. Die Fotogeschichte erzählt von Familien in Katsina, Rivers und Kaduna und davon, wie alte Traditionen, wie das Fischen mit Kürbissen, durch Umweltprobleme bedroht sind.

Hier geht es zur gesamten Fotostory von Abdulrahman Abubakar:

https://onewater.blue/article/currents-of-life-water-culture-and-identity-in-nigeria-8094b5ff

2. Preis
Shabani Herve
Die Frauen von Carama: Leben mit dem Hochwasser / Burundi

2. Preis

Das Siegerfoto

Musavyimana Francine watet mit einem Eimer auf dem Kopf durch das Hochwasser in Carama, Kinama, einem Stadtteil, der häufig von saisonalen Überschwemmungen betroffen ist.

Der Fotograf

Shabani Herve, der sich als Künstler Herve Martiak nennt, ist Fotograf und bildender Künstler. Er lebt in Bujumbura, der größten Stadt von Burundi. Geboren wurde er im Jahr 2002. Seine Familie hat Wurzeln in der Demokratischen Republik Kongo, aufgewachsen ist er im Stadtteil Kinama. Schon früh kam Herve mit der Fotografie in Berührung. Seine Onkel waren ebenfalls Fotografen und weckten seine Neugier für Bilder und Geschichten. In einem kleinen Familienfotostudio lernte er Schritt für Schritt das Fotografieren. Später arbeitete er als Assistent bei einem Eventfotografen und sammelte erste Berufserfahrung. Im Jahr 2021 entschied sich Herve für einen neuen Weg. Er begann, als Fotojournalist zu arbeiten, und gründete das Kinama Stories Project. Mit diesem Projekt hält er den Alltag in seinem Viertel fest – das Leben auf den Straßen, die Sorgen der Menschen, aber auch ihre Stärke und ihren Zusammenhalt. Herve Martiak möchte mit seinen Fotos zeigen, was sonst oft übersehen wird. Er gibt Menschen eine Stimme, die selten gehört werden, und erzählt ihre Geschichten mit Respekt und Nähe. Seine Bilder handeln nicht von Berühmtheit, sondern von Würde, Mut und Hoffnung im ganz normalen Leben.

Die Fotostory

Wenn der Gikoma-Fluss über die Ufer tritt, verändert sich das Leben in Carama schlagartig. Doch die Frauen von Carama geben nicht auf. Sie stehen früh auf, holen sauberes Wasser, reparieren ihre Häuser und kümmern sich um ihre Kinder – auch dann, wenn alles um sie herum zerstört scheint.

 

3. Preis
Jessica Thomas
Osun-Osogobo: Wo Glaube, Tourismus und Naturschutz zusammenkommen / Nigeria

3. Preis

Das Siegerfoto

Am Osun-Fluss kniet eine Frau mit einer traditionellen Frisur, die mit Kaurimuscheln geschmückt ist. In der einen Hand hält sie eine Holzschale, mit der anderen berührt sie das fließende Wasser. Während sie leise betet, werden ihre Perlenketten und der Fluss selbst zu Zeichen des Glaubens und der Weitergabe von Traditionen. Das Bild zeigt, wie tief die Verehrung der Göttin Osun bis heute im Leben der Menschen verwurzelt ist.

Die Fotografin

Jessica Thomas ist eine nigerianische Dokumentarfotografin. Sie möchte mit ihrer Arbeit die Geschichten gewöhnlicher Menschen und unscheinbarer Orte sichtbar machen. Aufgewachsen ist sie zwischen Abuja und dem Bundesstaat Nasarawa. In dieser Zeit erlebte sie sowohl Phasen von Sicherheit als auch von Mangel. Diese Erfahrungen prägten ihren Blick für die leisen, oft übersehenen Herausforderungen des Alltags.Für Jessica bedeutet Fotografie mehr als nur Bilder zu machen. Sie möchte Menschen mit Respekt begegnen und ihre innere Stärke zeigen. Ihre ersten Fotos entstanden ganz einfach mit einem Mobiltelefon und viel Neugier. Dabei lernte sie, dass gute Geschichten nicht von teurer Technik abhängen, sondern von Nähe, Geduld und ehrlichem Interesse.Heute nutzt Jessica die Fotografie als ihre Stimme. Mit ihr hält sie Gefühle, Erinnerungen und verborgene Geschichten fest – und zeigt, wie viel Bedeutung im scheinbar Alltäglichen steckt.

Die Fotostory

Das Osun-Osogbo-Flussprojekt ist eine visuelle Dokumentation über den Osun-Fluss und den ihn umgebenden Heiligen Hain in Osogbo, im Bundesstaat Osun. Das Projekt zeigt den Fluss nicht nur als Gewässer, sondern als lebendiges Zeichen für Glauben, Identität und Gemeinschaft.

Hier geht es zur gesamten Fotostory von Jessica Thomas:

https://onewater.blue/article/osunosogobo-where-faith-tourism-and-conservation-converge-fc846b0c

Der Onewater-Fotostory-Wettbewerb

Von Oktober bis Dezember 2025 waren Fotograf:innen aller Erfahrungsstufen – von erfahrenen Profis über passionierte Amateure bis hin zu Jugendlichen – dazu eingeladen, die reiche Vielfalt menschlicher Erfahrungen mit Wasser zu erkunden. Ihre künstlerischen Arbeiten konnten sie beim Walk of Water-Fotostory-Wettbewerb der Plattform Onewater einreichen.

Die WasserStiftung ist seit 2025 strategischer Partner der gemeinnützigen Organisation Onewater (onewater.blue) – einem internationalen Zusammenschluss von über 300 Ehrenamtlichen aus über 50 Ländern, die sich für das Thema Wasser als Gemeingut einsetzen.

Ihre kostenlose, mehrsprachige Plattform ermöglicht es jedem, seine Erfahrungen zu teilen und sich aktiv an globalen Dialogen zu beteiligen. Denn Geschichten, die bewegen, und Wissen, das wirkt, ebnen den Weg zu einer Welt, in der sauberes Wasser, sichere Sanitärversorgung und gesunde Ozeane für alle selbstverständlich sind.

Diese Mission teilen wir und haben auf der Plattform Videos über unsere CloudFisher-Nebelkollektoren in Marokko sowie unser Naturschutzprojekt REPANANS in Peru veröffentlicht.

Den international ausgelobten Fotowettbewerb haben wir in der Kategorie Jugend und die Region Sub-Sahara unterstützt. Die drei Gewinner erhalten Preisgelder in Höhe von insgesamt 300, 150 und 50 Euro.

Die WasserStiftung freut sich, gemeinsam mit Onewater den Fokus auf das wichtige Thema Wasser in unserer globalen Welt gelenkt zu haben, um Brücken zwischen der Öffentlichkeit, der Wissenschaft und der Politik zu bauen.

Über zukünftige Ausstellungen aller ausgezeichneten Fotoarbeiten halten wir Sie auf dem Laufenden.

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