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20. Februar 2026

Nebelalm als neues Einsatzgebiet für CloudFisher?

Entwurf von Architektur-Studentinnen der TUM in München

Werden CloudFisher-Nebelkollektoren bald auch in Deutschland eingesetzt? Bislang galten die notwendigen klimatischen Voraussetzungen (viel Nebel, viel Wind in Höhenlagen) hierzulande als nicht gegeben. Wird der Klimawandel das ändern?

Es gibt bereits Pilotversuche wie die von Michael Engesser, Bürgermeister von Fröhnd im Schwarzwald. Ergebnisse zur Testnetz-Ausbeute werden im Sommer 2026 erwartet. 
Auch drei Architektur-Studentinnen der #TUM haben CloudFisher-Nebelkollektoren in ihre Lösungsansätze für eine Alm im Tegernseer Land eingebaut.

Die Herausforderung: Aufgrund des Klimawandels ist die Tradition des Almweidebetriebs in den Bayerischen Alpen gefährdet. Steigende Temperaturen, rückgängige Niederschläge und lange Trockenperioden führen zu Wasserknappheit bei vielen Almbetrieben. Auch die Tegernseer Hütte weit im Süden Bayerns ist betroffen. 

Das Bachelor-Projekt NEBELALM von Elle Böhm aus Delft (rechts im Bild), Amaradea Maritza aus Jakarta und Lea Sailer (links) kombiniert verschiedene Möglichkeiten der Wasserspeicherung und -sammlung unter Nutzung der natürlichen Topografie. Unter anderem sind in ihrem Entwurf an den Seiten der zur Hütte hinführenden Wasserleitungskonstruktion #CloudFisher-Netze angebracht. 

Das Ziel: Der nachhaltige Neubau soll es dem Bauern ermöglichen, weiterhin den Sommer mit dem Vieh auf der Alm zu verbringen und dort Käse zu produzieren, wodurch seine Lebensgrundlage und das Ökosystem der Berge erhalten bleiben. 

Die Bachelor-Arbeit ist im Wintersemester 2025 im Seminar #WATEREVER BAVARIA am TUM-Lehrstuhl von Prof. Francis Kéré, Chair of Architectural Design and Participation entstanden. 

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