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Pressemitteilungen





25. Juli 2006

Pressemitteilung
Prominente engagieren sich als Barkeeper

Dr. Kurt Mühlhäuser, Vorsitzender der SWM Geschäftsführung übergab der WasserStiftung einen Spendenscheck über 8.000 Euro

München/Ebenhausen.
8.000 Euro wurden in der Wasserbar der Stadtwerke München während des Sommer-Tollwood-Festivals gesammelt. Unterstützt wurde die Aktion von prominenten Münchnern. Am 8. Juli engagierten sich Bobby Brederlow, Daniel Friedrich, Michaela May, Peter Illmann, Klaus Doldinger und Dr. Jürgen Todenhöfer als Barkeeper. Die Spende fließt in die Errichtung einer „WasserSchule“ und den Ausbau der Wasserversorgung in Durko (Eritrea). In der WasserSchule lernen die Schüler neben ihren üblichen Fächern Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit Wasser und tragen sie als Multiplikatoren weiter. Somit leisten Münchner Wassertrinker gemeinsam mit der WasserStiftung: einen wichtigen Beitrag zur Selbsthilfe in einem Land, in dem sauberes und verfügbares Trinkwasser selten und damit noch kostbarer ist. Das Projekt in Eritrea zur Wasserversorgung von knapp 3.500 Menschen ist gerade im Aufbau. Zwei Solarpumpstationen und mehrere Kilometer Wasserleitungen im Wert von 90.000 Euro sind im Mai in Eritrea eingetroffen. Innerhalb der nächsten 18 Monate werden die Arbeiten zur Wasserversorgung für die Schule und das Dorf abgeschlossen sein. Danach werden nicht nur die Kinder, Lehrer und Dorfbewohner sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben, sondern es kann auch der 1,5 Hektar große Schulgarten bewässert werden. Er liefert Obst und Gemüse und bietet Anschauungsunterricht.

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Weitere Infos und Kontakt:
WasserStiftung: Ernst Frost, Telefon 0 81 78 - 99 84-18
Stadtwerke München: www.swm.de


3. Juli 2006

Pressemitteilung
Prominente zapfen Wasser für Kinder in Afrika

Prominente Persönlichkeiten schenken am Samstag, den 8. Juli an der Wasserbar der Stadtwerke München auf dem Tollwood-Festival Wasser für Schukinder in Afrika aus.

München/Ebenhausen. Am kommenden Samstag, den 8. Juli, engagieren sich Prominente als Barkeeper. Zwischen 14 und 18 Uhr schenken sie Wasser an der Wasserbar der Stadtwerke München auf dem Tollwood-Festval im Olympiapark Süd aus. Unter ihnen die Schauspieler Bobby Brederlow und Daniel Friedrich, Michaela May sowie Moderator Peter Illmann, Musiker Klaus Doldinger und Dr. Jürgen Todenhöfer, der einem großen Publikum durch seine kritische Haltung gegenüber den Kriegen gegen Afghanistan und den Irak bekannt wurde.

Ein Glas Wasser kostet einen Euro, das Glas darf behalten werden. Mit jedem Glas Wasser, das die Prominenten abfüllen wird für die weltweit erste WasserSchule in Eritrea, Afrika gespendet. Hier sollen die knapp 1.500 Schulkinder von Durko und die rund 2000 Dorfbewohner zunächst einen Wasseranschluss erhalten, der auch den 1,5 Hektar großen Schulgarten zum Anbau von Obst und Gemüse bewässern wird. Im zweiten Schritt wird die Schule den jungen Menschen in Theorie und Praxis Wasserwissen vermitteln, damit sie ihre Wasserressourcen verbessern und nachhaltig nutzen können.

Umgerechnet müssen für die 3.500 Menschen nur 63 Euro pro Person aufgebracht werden. Den gesamten Erlös aus ihrer M-Wasserbar spenden die Stadtwerke erneut der WasserStiftung mit Sitz in Ebenhausen. Beim letzten Winter-Tollwood-Festival gingen auf diese Weise 10.000 Euro ein.

400 Millionen Kinder haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, insgesamt hat fast ein Viertel der Weltbevölkerung nicht genügend sauberes Wasser zum Leben. Unsauberes Trinkwasser und mangelnde Hygiene zählen zu den Hauptursachen für die hohe Kindersterblichkeit in vielen Entwicklungsländern. „Es muss aufhören, dass alle 15 Sekunden ein Kind an Krankheiten stirbt, die auf verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene zurückzuführen sind. Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist die wichtigste Voraussetzung für die Bekämpfung der weltweiten Armut“, so Ernst Frost von der WasserStiftung.

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Weitere Infos und Kontakt:
WasserStiftung: Ernst Frost, Telefon 0 81 78 - 99 84-18, www.wasserstiftung.de
Stadtwerke München: www.swm.de



24. Oktober 2005

Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Umwelt
Nebel "ernten" – Wasser gewinnen

LfU-Präsident Göttle übergibt Hundertwasserpreis der WasserStiftung an die kanadische Umweltorganisation "FogQuest"

(München) +++ Die kanadische Organisation „FogQuest“ ist heute in München mit dem Hundertwasserpreis der Wasserstiftung ausgezeichnet worden. Die Organisation erhält den Preis für ihr Engagement bei der Be-kämpfung der Wasserarmut in Südamerika und Afrika. Sie hat eine Metho-de zur Trinkwassergewinnung aus Nebel entwickelt und in vielen Ländern Nebelkollektoren errichtet. In trockenen, aber nebelreichen Gebieten wie in Chile oder Eritrea wird der Nebel „geerntet“ und damit Trinkwasser gewon-nen. „Ein großartiges Beispiel, wie mit guten Ideen und einfachen Mitteln geholfen werden kann, denn noch immer haben mehr als eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser“, sagte der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU), Albert Göttle, bei seiner Laudatio. +++

Rund 1000 Euro kostet ein Netz mit seinen Sammeleinrichtungen. Damit kann der Nebel vor allem in den nebelreichen Küstengebieten und den Berg-regionen „geerntet“ werden: Der Wind bläst den Nebel durch die engen Netze, die winzig kleinen Wassertröpfchen bleiben hängen und verbinden sich zu großen Tropfen, die dann herunterrinnen und gesammelt werden. Bis zu 300 Liter Trinkwasser pro Tag beträgt die Nebel-Ernte aus einem einzigen Standardnetz mit 40 Quadratmeter Fläche - damit können mehrere Familien versorgt werden. Gemeinsam mit der Wasserstiftung hat die kana-dische Organisation in vielen Ländern der Welt Nebelprojekte ins Leben grufen, die Münchner-Rück-Stiftung finanziert 20 Netze in Eritrea. Das Eritrea-Projekt steht auch im Zentrum der abendlichen Spendengala in der Münchner Schrannenhalle.

Die gemeinnützige Wasserstiftung mit Sitz in Ebenhausen bei München engagiert sich besonders dafür, Menschen durch Hilfe zur Selbsthilfe den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. LfU-Präsident Göttle ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Stiftung. Die vor fünf Jahren ge-gründete Stiftung verleiht alle zwei Jahre den Hundertwasser-Preis. Der international bekannte Künstler Friedensreich Hundertwasser hatte kurz vor seinem Tod die Schirmherrschaft über die Wasserstiftung übernommen.

Weitere Infos unter www.wasserstiftung.de

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20. März 2005

Pressemitteilung zum Weltwassertag 2005
Mit Sonne und Nebel den Durst löschen

Die WasserStiftung setzt auf innovative Techniken und Projekte, um Menschen in Entwicklungsländern mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Jetzt entsteht in Eritrea die erste WasserSchule, die Kindern auf einzigartige Weise vermittelt, wie sie die knappen Wasserressourcen ihrer Heimat nachhaltig nutzen können.

Ebenhausen-Schäftlarn. Seit 2001 hat die WasserStiftung zahlreiche Wasserprojekte in den verschiedensten Regionen der Erde unterstützt und auf diese Weise insgesamt 28.000 Menschen Zugang zu sauberem Wasser verschafft. Es entstanden 48 Brunnen in Äthiopien, Afghanistan, Burkina Faso und im Senegal. In Palästina wurde Schulzisternen renoviert, und im wasserarmen Eritrea, unserem Schwerpunktland, über 600 Esel als Wasserträger an Frauen und Familien verschenkt. Darüber hinaus hat die Stiftung zwei Solarpumpstationen errichtet, die über 10.000 Menschen mit Wasser versorgen. Eine dritte Solaranlage wird noch in diesem Sommer Wasser in ein eritreisches Dorf und seine Schule pumpen. Im Rahmen eines Pilotprojekts wird diese Schule zur weltweit ersten WasserSchule ausgebaut. Neben dem regulären Unterricht erfahren die 1.300 Kinder in Theorie und Praxis alles über Wasser, damit sie künftig die Wasserversorgung ihrer Heimat effektiv und nachhaltig selbst in die Hand nehmen und verbessern können. Themen wie Wasserwirtschaft, Erosions-, Boden- und Grundwasserschutz werden ebenso behandelt wie Wiederaufforstung, Landwirtschaft und Bewässerungstechnik. In einem drei Hektar großen Schulgarten lernen die Schulkinder, wie sie sich selbst mit Obst und Gemüse versorgen und Baumsetzlinge für Wiederaufforstungsflächen in der Umgebung aufziehen können.

Im November wird in Eritrea ein Nebelernte-Projekt starten, das Schulen oder Dörfer mit Wasser versorgt. Dabei werden zehn 40 Quadratmeter große Kunststoffnetze in Gebirgsregionen über 1700 Meter aufgestellt, die die Wassertröpfchen des Nebels auffangen und etwa 200 Liter bestes Trinkwasser pro Tag und Netz sammeln. Die Menge eines Netzes reicht aus, um 66 Menschen mit Wasser zu versorgen. Weil diese Art der Wassergewinnung in vielen nebelreichen Gebieten Eritreas möglich ist, sollen in den nächsten Jahren weitere Nebelprojekte dazukommen.

Die WasserStiftung finanziert ihre Hilfsprojekte durch Spenden. Über einen redaktionellen Hinweis auf unser Spendenkonto 45 38 38 der Raiffeisenbank Isartal (BLZ: 701 695 43) freuen wir uns sehr.

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9. Dezember 2003

Internationaler Hundertwasserpreis 2003

Stadtwerke München und italienischer Verein IL TUCUL für Engagement für Trinkwasser ausgezeichnet

9.12.2003 München: Am Montag, den 8. Dezember 2003, hat die WasserStiftung in München zum zweiten Mal den Internationalen Hundertwasser-Preis verliehen. Der Verein IL TUCUL aus Italien erhielt die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung. Der zusätzliche Ehrenpreis für ein Unternehmen ging an die Stadtwerke München.
Der Hundertwasser-Preis honoriert Initiativen und Unternehmen für besondere Beiträge zur nachhaltigen Nutzung und zum Schutz von Wasserressourcen oder der Wasserversorgung von Menschen in benachteiligten Regionen.
 
In einer festlichen Atmosphäre hat die WasserStiftung am Montag, den 8. Dezember, zum zweiten Mal den Internationalen Hundertwasser-Preis verliehen. „Um Friedensreich Hundertwassers großen Einsatz für Naturschutz, Ökologie und ein menschenwürdiges Leben in Frieden zu würdigen, haben wir uns entschlossen, unseren Preis in seinem Namen zu verleihen“ erklärt Ernst Frost, Vorstandsvorsitzender der Wasserstiftung in seiner Begrüßungsrede bei den Stadtwerken München. „Wer konnte einen besseren Schirmherrn für eine WasserStiftung abgeben als einer, der das Wort Wasser hundertmal in seinem Namen trägt,“ erklärte Frost scherzhaft.

WasserStiftung
Lechnerstraße 23 82067 Ebenhausen Germany
Telefon: (0 81 78) 99 84 18 Telefax: (0 81 78) 99 84 19
E-Mail: info@wasserstiftung.de