Das Tor zur Westsahara wird zum Klangraum

Wie klingt Nebel? Macht er Geräusche? Gibt es Nebeltöne? Ja, behaupten der Münchner Klangkünstler Kalle Laar und der Industriedesigner Peter Trautwein, der Entwickler des CloudFishers. Auf der 1.620 qm großen Nebelkollektor-Anlage installierten sie eine sogenannte „Nebelharfe“ an einem CloudFisher, deren Saiten auf Luftdruck, Feuchtigkeit und Wind reagieren. Nun wird dort nicht nur wertvolles Trinkwasser gewonnen. Am Mount Boutmezguida, einem der ungewöhnlichsten und vor allem trockensten Orte der Welt, wo der Wind mit bis 120 Kilometern pro Stunde durch die Nebelnetze fegt, erzeugt die am Gerüst in sechs Metern Höhe angebrachte Klanginstallation nun auch noch ganz wunderbare und bisweilen wundersame Nebelklänge.